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Ein Mann und eine Frau sitzen auf Campingstühlen neben einem Camper, an dem ein Fahrradträger montiert ist
Ein Mann und eine Frau sitzen auf Campingstühlen neben einem Camper, an dem ein Fahrradträger montiert ist

Minimalismus beim Campen: Nachhaltig und easy unterwegs

Autor Felix
Artikel von Felix

Minimalismus beim Campen: Wie sich Campen mit der Lebensphilosophie des Minimalismus vereinen lässt und warum du das ganze einfach mal ausprobieren solltest.


In einer Welt, die von hektischem Tempo und einem Überfluss an Möglichkeiten geprägt ist, sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Lebensstil, der Einfachheit und Nachhaltigkeit vereint. Eine Möglichkeit, diesem Bedürfnis nach Reduktion und Naturverbundenheit nachzukommen, bietet das minimalistische Campen. Diese Form des Reisens bringt dich zurück zu dem Ursprung des Campens und schafft Raum für mehr Bewusstsein für die Umwelt und dein Reiseerlebnis. 
Das Wesen des minimalistischen Campens liegt in der bewussten Entscheidung, nur das Notwendigste mitzunehmen. Es ist der Verzicht auf überflüssigen Ballast, um Raum zu schaffen für das, was wirklich zählt: den unmittelbaren Kontakt zur Natur, die Freiheit des Unterwegsseins und das tiefe Verständnis für die eigene Abhängigkeit von materiellen Dingen. 
Ausblick aus dem Camper in die Natur

Was ist minimalistisches Campen eigentlich?

Minimalismus beim Campen ist eine Lebensphilosophie und eine Art des Reisens, die sich auf die Reduktion von materiellem Ballast konzentriert, um ein einfacheres und bewussteres Outdoor-Erlebnis zu schaffen. Die Idee ist daher, nur das Notwendigste mitzunehmen und sich auf die essentiellen Elemente zu beschränken, um Die Natur, Umgebung und die Reise an sich noch besser wahrzunehmen.
Minimalistisches Campen beginnt mit der Auswahl der richtigen Ausrüstung. Statt einer Fülle von Gadgets und Campingartikeln konzentrieren sich Minimalisten auf leichtes, hochwertiges Equipment. Dabei ist es nicht wichtig für jede Situation den richtigen Komfort Artikel dabei zu haben. Manchmal reicht auch der Klappstuhl aus 3. Generation, um die Szenerie zu genießen. Genauso braucht es sicherlich nicht 2 verschiedene Topf- oder Pfannensets um sich auf dem Campingtrip mit Essen zu versorgen. Ihr spart dabei nicht nur unnötig viel Abwasch sondern stärkt das Outdoor Feeling um ein vielfaches.  
Minimalismus bedeutet auch weniger Einfluss auf die Umwelt zu nehmen. Sei es bei der Wahl des Equipments, der Menge an Müll oder Verpackung die gespart wird. Als Minimalist solltest du  grundsätzlich Wert auf umweltfreundliche Materialien legen. Dies betrifft nicht nur die Campingausrüstung selbst, sondern auch Verpackungen und Einwegprodukte. Bei der Auswahl von Produkten solltest du am besten darauf achten, dass diese langlebig, recycelbar oder biologisch abbaubar sind. Auch das „Leave No Trace“ – Prinzip findet beim Minimalismus besondere Anwendung. Damit ist gemeint, Campingplätze so zurückzulassen (Komma) wie sie bereits vorgefunden worden sind. Gerade beim wildcampen solltest du penibel darauf achten, keinen Müll oder anderweitig schädliche Dinge zurückzulassen. 
Auch in der Ernährung lässt sich der Minimalismus super in deinen nächsten Urlaub einbinden. Auch die Wahl der Lebensmittel stehen im Fokus des Minimalismus. Statt großer Mengen an verarbeiteten Lebensmitteln auf Vorrat zu kaufen und diese den gesamten Urlaub über mit dir rumzufahren, bietet sich ein Roadtrip ideal an, um auch hier zu sparen und viel bewusster einzukaufen. Besonders wer mehrere Etappen vor sich hat dem bietet sich die Möglichkeit frische Produkte aus der jeweiligen Region einzukaufen. Dadurch sparst du nicht nur Verpackung, sondern du rationierst automatisch besser was zu weniger Lebensmittelverschwendung führt.  
Frau liest im Bett des Campers
Wenn weniger mehr ist: Sicher fragst du dich jetzt inwiefern ein Verzicht auf Komfort, Möglichkeiten und Ausrüstung den Urlaub besser machen soll. Hier findet das Sprichwort „Weniger ist mehr“ so gut Anwendung wie wohl kaum wo anders. Durch den aktiven Verzicht rücken wieder Dinge in den Fokus die uns im Alltag oft kaum noch bewusst sind. Wir alle neigen dazu jede freie Sekunde mit Content für unser Gehirn zu füllen. Das Smartphone wandert schon beinahe automatisch aus der Hosentasche sobald wir uns in der Bahn hinsetzen und mal nicht aktiv etwas zu tun haben. Genau an diesem Punkt setzt der Minimalismus an. Nimm auf deinem nächsten Roadtrip doch einfach mal das Buch mit das du schon ewig lesen wolltest und nimm in Momenten in denen du sonst zum Handy greifen würdest stattdessen etwas zum Lesen in die Hand oder einfach mal der Blick in die Natur. Dort passiert jeden Moment so viel und wir nehmen dies aufgrund der ganzen Ablenkung gar nicht wahr. Minimalismus schafft nicht nur physischen Raum, sondern auch Raum für persönliches Wachstum und die Freude an den einfachen Dingen. 

Einfach mal Ausprobieren

Durch die Anwendung dieser Prinzipien schaffen Minimalisten eine intensivere Verbindung zur Natur, reduzieren ihren ökologischen Fußabdruck und erleben die Befreiung von unnötigem Ballast. Minimalistisches Campen ist daher nicht nur eine Art zu reisen, sondern auch eine Lebensweise, die Respekt für die Umwelt, Achtsamkeit und die Schönheit der Einfachheit fördert. 

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